In Staub und Asche von Anne Holt

Hanne Wilhelmsens 10. und letzter Fall also. Nun warten wir es einmal ab. Aber zum Buch.

Jonas Abrahamson wurde vor 8 Jahren wegen Mordes an seiner Frau, mit der er in Scheidung lebte, verurteilt. Er hat immer beteuert unschuldig zu sein, doch das Urteil hat er akzeptiert ohne zu kämpfen. Der damalige Ermittler ist dicht davor in Pension zu gehen und hatte immer das Gefühl, obwohl alles wasserdicht schien, dass Abrahamson unschuldig wäre. Als er den vorzeitig Entlassenen trifft, rührt sich sein Gewissen und er bittet Hendrik Holm, Hanne Wilhelmsens Ermittler, sich die Akte anzuschauen. Hanne wiederum glaubt nicht an den scheinbaren Selbstmord einer rechtsradikalen Bloggerin und hat eigentlich wenig Interesse an Abrahamsons Fall … bis sich herausstellt, dass es eine Verbindung zwischen den beiden Fällen gibt.

Ich bin sehr zwei geteilt, was dieses Buch betrifft. Zum einen ist es eine spannende Geschichte, keine Frage. Allerdings hat sie ihre Längen und ein Ungleichgewicht in den Handlungssträngen und so mancher Schlenker auf einen Nebenschauplatz stört die eigentliche Handlung. Was mir außerdem gefehlt hat, war ein klarer Abschluss der Serie. Scheint fast ein wenig, als wenn Anne Holt sich die Möglichkeit für einen 11. Fall doch noch offen hält.

In Staub und Asche

Autorin: Anne Holt

Übersetzerin: Gabriele Haefs

Verlag: Piper

ISBN: 978–492-05697-7

Preis: 22,00 €

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.