John Steinbeck

Ab und an neige ich dazu, Klassiker zu lesen oder aber wieder zu lesen. John Steinbecks Jenseits von Eden habe ich als noch sehr junges Mädchen gelesen und, obwohl ich mir sicher bin, dass ich vieles nicht im vollen Maße zu würdigen wusste, ist mir eine Menge in Erinnerung geblieben. Nun habe ich beschlossen das Buch noch einmal zu lesen, allerdings ein wenig anders. Eher als Literaturprojekt. Der Autor und Musiker Kersten Flenter schrieb mehr, dass er zu Jenseits von Eden parallel Tagebuch eines Romans gelesen hat. John Steinbecks Briefe an seinen Verleger, die er während der Entstehung des Buches an diesen schrieb. Eine sehr gute Idee dachte ich. Kersten schrieb: Es ist, als wenn man dem Autor beim Schreiben über die Schulter guckt. Das gefiel mir so gut, dass ich mir beide Bücher noch einmal besorgt habe.

James Joyce

Gestern abend sah ich in der ARTE Medithek James Joyce: Irischer Schriftsteller – erzählt von Anjelica Houston. Das hat einen Haken geschlagen. Ich gestehe, dass ich Joyce ziemlich links liegen gelassen habe, seit ich mit 13 Jahren versucht habe Finnegan’s Wake zu lesen und grandios gescheitert bin. Zumindest glaubte ich das, dabei sagen sogar Fachleute, dass mein leicht verrückt wird, wenn man versucht den Sinn des Buches zu begreifen. Jedenfalls habe ich beschlossen es noch einmal mit Joyce zu versuchen. Als erstes werde ich obiges Buch lesen. Wer mehr drüber wissen möchte, einfach aufs Bild klicken.